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Digitaler Mitarbeiter Kurse Erstgespräch

Digitales Marketing und KI: erfolgreiche Marketingstrategien entwickeln · Tag 1 · Handwerk · frei

Marketing heute: 4P, Daten, KI und dein roter Faden

Eine KI schreibt dir in zehn Sekunden einen Slogan. Ob er zu deinem Angebot passt, weiß sie nicht.

Was Marketing heute ist: vier Stellschrauben, drei Arten von Reichweite, drei Datenquellen und ein Prozess, der dich durch den ganzen Kurs führt. Du siehst, wo KI im Marketing hilft und wo ihre Grenzen liegen, lernst den Kursfall hilfmirmal kennen, wählst dein eigenes Projekt und legst dein Marketingkonzept an.

Tag 1 im Lernpfad öffnenZum Kurs

Das nimmst du mit

Die Begriffe dieses Tages

Marketing und Marketingmix (4P)

Vier Stellschrauben, die zusammenpassen müssen.

Die American Marketing Association beschreibt Marketing sinngemäß als alle Tätigkeiten, mit denen Angebote entwickelt, kommuniziert, geliefert und ausgetauscht werden, so dass sie für Kundschaft und Gesellschaft Wert haben. 1960 hat E. Jerome McCarthy daraus vier Stellschrauben gemacht, die 4P: Product, Price, Place und Promotion. Auf Deutsch Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation. Mix heißt es, weil die vier zusammenpassen müssen.

Beispiel: Eine Software gibt es künftig als Monatsabo statt zum Einmalpreis. Das Produkt bleibt gleich, gedreht wird am Preis, genauer am Preismodell.

In der Praxis: Im Kurs bekommt der Mix acht Tage: Marke, Produkt, Verpackung und Service gehören zum Produkt, Rabatte zum Preis. Jeder Tag ist ein Abschnitt in Kapitel 6 deines Konzepts.

Merksatz: Dreh nie nur an einer Schraube.

7P für Dienstleistungen

People, Process und Physical Evidence kommen dazu.

1981 haben Bernard Booms und Mary Jo Bitner die 4P für Dienstleistungen erweitert. Dazu kommen People (die Menschen, die die Leistung erbringen), Process (der Ablauf) und Physical Evidence (sichtbare Belege wie Räume, Zertifikate oder ein Bericht nach dem Termin).

Beispiel: Wer einen digitalen Mitarbeiter einrichten lässt, kann vorher nichts anfassen. Er kauft Vertrauen in einen Menschen und einen Ablauf. Ein klarer Ablauf und ein Bericht nach dem Termin machen die Leistung greifbar.

In der Praxis: Wählst du eine Dienstleistung als Projekt, denkst du die drei zusätzlichen P in jedem Kapitel des Mix mit.

Merksatz: Wo man nichts anfassen kann, verkauft der Ablauf.

Paid, Owned, Earned Media

Drei Arten von Reichweite.

Owned Media gehört dir: Website, Newsletter-Liste, Blog. Paid Media kaufst du: Suchanzeigen, Anzeigen in sozialen Netzwerken, bezahlte Beiträge. Earned Media verdienst du dir: Empfehlungen, Bewertungen, ein Artikel in der Lokalzeitung.

Beispiel: Ein bezahlter Beitrag bei einer Influencerin ist Paid und muss als Werbung erkennbar sein. Berichtet die Lokalzeitung von selbst über deine Eröffnung, ist das Earned.

In der Praxis: Dein Profil auf Instagram oder LinkedIn zählt meist zu Owned, die Regeln macht aber die Plattform. Was du kaufst oder verdienst, sollte auf etwas führen, das dir gehört.

Merksatz: Alle Wege führen zu Owned.

Daten im Marketing

Eigene Daten, Marktdaten, Stimmen.

Digitales Marketing lebt von drei Datenquellen. Eigene Daten zeigen, was bei dir passiert: Besuche, Öffnungen, Anfragen, Verkäufe. Marktdaten zeigen, was draußen passiert: amtliche Zahlen, Verbandszahlen, Google Trends, Studien. Stimmen zeigen, was Menschen sagen: Bewertungen, Kommentare, Umfragen.

Beispiel: Im Kurs nutzt du keine echten Zahlen aus Website-Statistiken oder der Search Console, auch nicht von hilfmirmal. Wo du Kennzahlen brauchst, nimmst du erfundene Werte und schreibst „Beispielwert“ dazu.

In der Praxis: Jede Zahl in deinem Konzept bekommt eine Quelle in Anhang B oder den Vermerk Beispielwert. So übst du die Methode, nicht das Ablesen fremder Zahlen.

Merksatz: Ohne Quelle ist eine Zahl eine Behauptung.

KI im Marketing: Stärken und Grenzen

Fünf Aufgaben, vier Grenzen.

KI hilft bei Recherche, Text, Bild, Analyse und Automatisierung. Ihre Grenzen: Sie erfindet Zahlen und Quellen, sie kennt deine Kundschaft nicht, sie klingt wie alle, und sie trägt keine Verantwortung. Für einen irreführenden Text oder ein Bild, das fremde Rechte verletzt, haftest du, nicht das Werkzeug.

Beispiel: Frag eine KI zweimal nach einem Slogan für einen IT-Dienstleister für kleine Unternehmen, und du bekommst zwei verschiedene, beide austauschbar. Gib ihr Zielgruppe, Angebot und Ton, und das Ergebnis wird besser. Dieses Wissen erarbeitest du in den ersten zwei Wochen.

In der Praxis: Faustregel für den ganzen Kurs: Je näher ein Text an Kundschaft, Geld oder Recht ist, desto genauer prüft ein Mensch.

Merksatz: Die KI entwirft. Du prüfst, entscheidest und gibst frei.

Der Marketingprozess

Sechs Schritte, ein Kreis, dein roter Faden.

Analyse: Wo stehen wir? Ziele: Wo wollen wir hin? Strategie: Welchen Weg wählen wir? Mix: Mit welchen Mitteln? Umsetzung: Wer macht was bis wann, mit welchem Budget? Kontrolle: Hat es gewirkt? Was die Kontrolle zeigt, ist der Startpunkt der nächsten Analyse.

Beispiel: Viele fangen beim Mix an und posten, bevor sie wissen, für wen. Mit KI ist die Versuchung noch größer, weil Posten so leicht geworden ist.

In der Praxis: Jeder Schritt wird ein Kapitel deines Konzepts. Tag 2 bis 4 liefern das Handwerkszeug dafür: Recht, Prompting und einen Plan für den KI-Einsatz.

Merksatz: Erst Analyse, dann Mix. Nie andersherum.

Weiter im Kurs

Im Lernpfad wartet Tag 1 interaktiv auf dich: 4 Aufgaben, ein Quiz mit 6 Fragen und deine Checkliste. Dein Fortschritt bleibt in deinem Browser gespeichert.

Tag 1 und das Glossar sind frei. Den ganzen Kurs kannst du bald kaufen. Bis dahin trägst du dich auf die Warteliste ein, dann sagen wir dir Bescheid. Alle Kurse ansehen oder im Glossar nachschlagen.

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