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Digitales Marketing und KI: erfolgreiche Marketingstrategien entwickeln · hilfmirmal.de-Kurs zum Selbstlernen

Marketing-Glossar mit 241 Begriffen

Alle Begriffe aus dem Kurs Digitales Marketing und KI: erfolgreiche Marketingstrategien entwickeln, kurz erklärt, von 4P bis Zugabe. Bei jedem Begriff steht der Lerntag, an dem er vorkommt. Frei und ohne Anmeldung.

Zum KursIm Kurs für dein Konzept abhaken

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4P

Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation (Product, Price, Place, Promotion). Das Modell geht auf E. Jerome McCarthy zurück, 1960.

Im Kurs: Tag 1

7P

Die 4P plus People, Process und Physical Evidence. Eine Erweiterung für Dienstleistungen von Booms und Bitner, 1981.

Im Kurs: Tag 1

A

A/B-Test

Vergleich zweier Varianten mit genau einer Änderung unter gleichen Bedingungen, mit vorher festgelegter Entscheidung.

Im Kurs: Tag 19

Absatzmittler

Wer zwischen Anbieter und Kundschaft kauft, verkauft oder vermittelt, etwa Händler oder Marktplatz.

Im Kurs: Tag 17

Absatzweg

Der Weg vom Anbieter zur Kundschaft, direkt oder über Absatzmittler.

Im Kurs: Tag 17

Absolute Schutzhindernisse

Gründe, aus denen das Amt eine Marke nicht einträgt, etwa rein beschreibende oder täuschende Zeichen (§ 8 MarkenG).

Im Kurs: Tag 11

After-Sales-Service

Service nach dem Kauf, etwa Support, Reparatur, Updates und Rückfragen. Entscheidet oft über Wiederkauf und Empfehlung.

Im Kurs: Tag 14

AI Act

Die KI-Verordnung der EU. Sie ordnet KI-Systeme nach Risiko und regelt unter anderem KI-Kompetenz (Art. 4) und Transparenzpflichten (Art. 50).

Im Kurs: Tag 2

AIDA-Modell

Stufen der Werbewirkung: Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Aktion. Jede Stufe hat eigene Kennzahlen.

Im Kurs: Tag 18

Aktionspreis

Der befristet ermäßigte Preis während einer Aktion. Auch für ihn gelten Gesamtpreis und Grundpreis.

Im Kurs: Tag 16

Allgemeine Umweltaussage

Eine pauschale Aussage wie „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“. Ohne Nachweis einer anerkannten hervorragenden Umweltleistung unzulässig.

Im Kurs: Tag 12

Ankereffekt

Die erste Zahl, die jemand sieht, beeinflusst, wie folgende Preise wirken.

Im Kurs: Tag 15

Annahme

Eine Aussage ohne Beleg. Sie darf im Konzept stehen, wenn sie so heißt und du sagst, wie du sie prüfst.

Im Kurs: Tag 8

Ansoff-Matrix

Modell mit den Achsen Angebot und Markt, je bestehend oder neu. Vier Wachstumswege von Marktdurchdringung bis Diversifikation.

Im Kurs: Tag 10

Anweisung (System-Prompt)

Der feste Text, den ein Assistent vor jeder Aufgabe liest: Rolle, Aufgabe, Marke, Regeln, Format und Grenzen.

Im Kurs: Tag 4

Auftragsverarbeitung

Ein Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten in deinem Auftrag und nach deinen Weisungen, geregelt in einem Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Im Kurs: Tag 4

Auftragsverarbeitungsvertrag

Vertrag nach Art. 28 DSGVO mit einem Dienstleister, der personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeitet, etwa einem KI-Anbieter im Firmenkonto.

Im Kurs: Tag 2

Austauschbarkeitstest

Den Namen eines Wettbewerbers in den eigenen Positionierungssatz einsetzen. Passt er noch, ist der Satz eine Floskel.

Im Kurs: Tag 9

B

Beleg

Eine prüfbare Quelle für eine Aussage, etwa eine gezählte Stimme, ein Interview oder eine amtliche Zahl, mit Nummer und Stand.

Im Kurs: Tag 8

Beschwerdemanagement

Fünf Stationen nach Stauss und Seidel: stimulieren, annehmen, bearbeiten, auswerten, steuern.

Im Kurs: Tag 14

Bonus

Ein nachträglicher Nachlass, etwa am Jahresende, wenn ein bestimmter Umsatz erreicht wurde.

Im Kurs: Tag 16

Bottom-up-Schätzung

Marktgröße von unten hochrechnen, etwa Kunden pro Woche mal Preis mal Wochen.

Im Kurs: Tag 6

Break-even-Menge (Mehrmenge für Gleichstand)

Wie viel mehr man bei einem Rabatt verkaufen muss, damit der Gewinn gleich bleibt: Rabatt geteilt durch (Marge minus Rabatt).

Im Kurs: Tag 16

Break-even-Punkt (Gewinnschwelle)

Die Menge, ab der ein Angebot Gewinn bringt: Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitrag je Stück.

Im Kurs: Tag 15

Briefing

Eine kurze, entscheidbare Beschreibung des Auftrags, etwa für eine Verpackung: Produkt, Zielgruppe, Funktion, Marke, Format, Botschaft, Pflichtangaben, Recht, Budget.

Im Kurs: Tag 13

Budgetplan

Übersicht über Ausgaben und Stunden einer Maßnahme, mit Puffer und Kapazität.

Im Kurs: Tag 19

C

Chatbot

Ein Programm, das im Chat antwortet, vom festen Auswahlmenü bis zur KI mit Wissensdatei. Muss sich als KI zu erkennen geben.

Im Kurs: Tag 14

Clusteranalyse

Rechenverfahren, das Datensätze nach Ähnlichkeit in Gruppen ordnet, etwa k-means. Rechnet nur mit Zahlen und braucht die Zahl der Gruppen vorab.

Im Kurs: Tag 7

Content-Marketing

Inhalte veröffentlichen, die Menschen mit einem Problem weiterhelfen, bevor sie kaufen, etwa Artikel, Checklisten oder Videos.

Im Kurs: Tag 18

Customer Journey

Der Weg eines Menschen vom ersten Kontakt mit einem Angebot bis nach dem Kauf, im Kurs in fünf Phasen.

Im Kurs: Tag 8

D

Dachmarke

Ein Name für alle Angebote eines Unternehmens. Bekanntheit wird geteilt, Fehltritte treffen alle.

Im Kurs: Tag 11

Datenampel

Einteilung, was in ein KI-Werkzeug darf: grün öffentlich oder erfunden, gelb vertraulich nach Prüfung, rot personenbezogen nur mit Vertrag.

Im Kurs: Tag 4

Deckungsbeitrag

Preis minus variable Kosten. Der Betrag, der je Stück zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt.

Im Kurs: Tag 15

Deep Research

Recherchemodus von KI-Werkzeugen, der mehrere Minuten sucht, viele Seiten liest und einen Bericht mit Quellen schreibt. Jede Aussage prüfst du im Original.

Im Kurs: Tag 5

Deepfake

Mit KI erzeugte oder veränderte Bilder, Videos oder Töne, die echte Personen, Orte oder Ereignisse zeigen und echt wirken. Nach Art. 50 AI Act offenzulegen.

Im Kurs: Tag 2

Differenzierung

Strategie nach Porter: sich durch etwas Besonderes abheben, das der Kundschaft einen höheren Preis wert ist.

Im Kurs: Tag 10

Digitales Marketing

Marketing mit digitalen Kanälen und Daten. Anders als klassisch: gezielte Reichweite, messbare Wirkung, Dialog mit der Kundschaft und schnelle Tests.

Im Kurs: Tag 1

Direkter Vertrieb

Du verkaufst selbst an die Kundschaft, etwa im Laden, im eigenen Shop oder im Gespräch.

Im Kurs: Tag 17

Direkter Wettbewerber

Ein Anbieter mit demselben Angebot für dieselbe Zielgruppe.

Im Kurs: Tag 6

Distributionspolitik

Alle Entscheidungen darüber, wer verkauft, wo gekauft wird und wie das Angebot zur Kundschaft kommt. Das Place der 4P.

Im Kurs: Tag 17

Diversifikation

Ein neues Angebot in einem neuen Markt. Der riskanteste Wachstumsweg.

Im Kurs: Tag 10

Double-Opt-in

Anmeldung in zwei Schritten: Formular ausfüllen, dann Link in der Bestätigungsmail klicken. So kannst du die Einwilligung nachweisen.

Im Kurs: Tag 2

DSGVO

Datenschutz-Grundverordnung der EU. Sie erlaubt die Verarbeitung personenbezogener Daten nur mit einer Rechtsgrundlage und verlangt Transparenz.

Im Kurs: Tag 2

Dynamische Preise

Preise, die sich nach Nachfrage, Saison, Uhrzeit oder Auslastung ändern, nach festgelegten Regeln.

Im Kurs: Tag 15

E

Earned Media

Verdiente Reichweite: Empfehlungen, Bewertungen, Presseberichte. Am glaubwürdigsten und nicht kaufbar.

Im Kurs: Tag 1

Einwilligung

Freiwillige, informierte und eindeutige Zustimmung einer Person, etwa per selbst gesetztem Häkchen. Jederzeit widerrufbar.

Im Kurs: Tag 2

Eitelkeitszahl

Eine Zahl, die gut aussieht, aber keine Entscheidung stützt, etwa Likes oder Follower. Englisch Vanity Metric.

Im Kurs: Tag 9

Entscheidungsmatrix

Tabelle, in der Optionen nach gewichteten Kriterien mit Punkten bewertet werden. Ein Argument, kein Urteil.

Im Kurs: Tag 10

Entscheidungsregel

Vor dem Start festgelegt: wann geprüft wird und was bei welchem Wert passiert.

Im Kurs: Tag 19

Erfolgskontrolle

Prüfung, ob eine Maßnahme ihr Ziel erreicht hat, mit festgelegten Kennzahlen, Quellen und Zeitpunkten.

Im Kurs: Tag 19

Erweitertes Produkt

Extras über das Erwartete hinaus, etwa Beratung oder Garantie. Was heute erweitert ist, wird morgen erwartet.

Im Kurs: Tag 12

EU-Verpackungsverordnung (PPWR)

Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Gilt seit 12. August 2026 unmittelbar, viele Vorgaben greifen schrittweise später.

Im Kurs: Tag 13

F

Faktencheck

Prüfung einer Aussage an der Quelle in vier Schritten: markieren, Quelle öffnen, Stelle finden, im KI-Protokoll notieren.

Im Kurs: Tag 3

Feedback in drei Schritten

Eine Stärke mit Beispiel, eine echte Frage zum Inhalt und ein Tipp für das nächste Mal. Über die Sache, nicht über die Person.

Im Kurs: Tag 20

Few-Shot-Beispiel

Ein oder mehrere Beispieltexte im Prompt, denen die KI im Ton und in der Form folgt.

Im Kurs: Tag 3

Firmografische Merkmale

Eigenschaften von Firmen als Kunden: Branche, Größe, Region, digitaler Reifegrad, wer entscheidet.

Im Kurs: Tag 7

Fixkosten

Kosten, die unabhängig von der verkauften Menge anfallen, etwa Miete, Software oder Versicherung.

Im Kurs: Tag 15

Fokusstrategie

Strategie nach Porter: sich auf ein enges Segment konzentrieren, mit Kosten- oder Differenzierungsvorteil.

Im Kurs: Tag 10

Freigabe

Die Entscheidung eines Menschen, dass ein Inhalt veröffentlicht werden darf, nach Prüfung von Fakten, Recht und Kennzeichnung, mit Datum festgehalten.

Im Kurs: Tag 18

Freigabestufe

Festgelegte Prüftiefe je nach Risiko: intern, Veröffentlichung, Versprechen sowie Krise und Presse.

Im Kurs: Tag 4

Frontstage und Backstage

Was die Kundschaft im Service sieht (Frontstage) und was dahinter passiert (Backstage). Getrennt durch die Linie der Sichtbarkeit.

Im Kurs: Tag 14

Frühindikator

Eine Kennzahl, die früh zeigt, ob etwas wirkt, etwa Klicks auf „Termin buchen“.

Im Kurs: Tag 9

Fulfillment

Lagern, Verpacken, Versenden und Retouren durch einen Dienstleister.

Im Kurs: Tag 17

Funnel

Trichtermodell der Customer Journey in Zahlen: Aufmerksamkeit, Interesse, Anfrage, Abschluss, Bindung.

Im Kurs: Tag 9

G

Gesamtpreis und Grundpreis

Gesamtpreis: Endpreis inklusive Umsatzsteuer und aller Bestandteile. Grundpreis: Preis je Kilogramm, Liter oder Meter (§§ 3 und 4 PAngV).

Im Kurs: Tag 15

Greenwashing

Werbung, die ein Angebot umweltfreundlicher darstellt, als es belegbar ist.

Im Kurs: Tag 13

Grundgesamtheit

Alle, über die du eine Aussage machen willst, etwa alle Firmen mit 10 bis 49 Beschäftigten in Deutschland.

Im Kurs: Tag 5

H

Halluzination

Eine KI-Ausgabe, die plausibel klingt, aber erfunden ist, etwa eine Zahl, eine Quelle oder ein Zitat, das es nicht gibt.

Im Kurs: Tag 1

Handelsspanne

Der Teil des Verkaufspreises, den ein Händler für sich behält. Verbraucherpreis minus Abgabepreis.

Im Kurs: Tag 17

I

Identitätsprisma

Modell nach Kapferer mit sechs Seiten einer Marke: Physis, Persönlichkeit, Kultur, Beziehung, Spiegelbild, Selbstbild.

Im Kurs: Tag 11

Indirekter Vertrieb

Ein Händler, Handelsvertreter oder eine Plattform steht zwischen dir und der Kundschaft.

Im Kurs: Tag 17

Influencer-Marketing

Zusammenarbeit mit Menschen mit Reichweite. Mit Gegenleistung ist der Beitrag Werbung und muss gekennzeichnet werden.

Im Kurs: Tag 18

Interviewleitfaden

Vorbereitete Fragen für ein Gespräch, die nach vergangenem Verhalten fragen statt nach Meinungen und Absichten.

Im Kurs: Tag 8

Irreführung

Werbung mit falschen oder täuschenden Angaben, etwa zu Eigenschaften, Preisen, Tests oder einer Spitzenstellung (§ 5 UWG).

Im Kurs: Tag 2

Iteration

Weiterarbeiten am ersten Ergebnis in mehreren Runden, etwa kürzen, Unbelegtes streichen, Varianten anfordern.

Im Kurs: Tag 3

J

Job to be done (Ziel)

Die Aufgabe, für die jemand ein Angebot nutzt, etwa „Anfragen schneller beantworten“.

Im Kurs: Tag 8

Journey Map

Tabelle zur Customer Journey: je Phase, was die Person tut und fragt, welcher Kontaktpunkt, welcher Stolperstein, welche Stimmung.

Im Kurs: Tag 8

K

Kampagnenentwurf

Plan für eine Kampagne mit Ziel, Zielgruppe, Kernbotschaft, Kanälen, Zeitraum, Budget, Assets und Freigabe. Im Kurs ein Teil des Abschlussprojekts.

Im Kurs: Tag 18

Kampagnenplan

Das Gerüst einer Kampagne: Phasen, Arbeitspakete, Zuständigkeiten, Meilensteine und Abhängigkeiten.

Im Kurs: Tag 19

Kano-Modell

Einteilung von Leistungen in erwartete, erwünschte und überraschende, nach Noriaki Kano.

Im Kurs: Tag 14

Kennzahl (KPI)

Eine Zahl, an der du Erfolg misst, etwa Anfragen pro Monat oder Öffnungsrate. KPI steht für Key Performance Indicator.

Im Kurs: Tag 1

Kernbotschaft

Ein Satz mit höchstens zwölf Wörtern, der von einer Kampagne hängen bleiben soll, getragen von belegbaren Aussagen.

Im Kurs: Tag 18

Kernnutzen

Das Problem, das ein Produkt für die Kundschaft löst, etwa „wach in den Tag“ statt „250 g Bohnen“.

Im Kurs: Tag 12

KI-Assistent

Ein gespeicherter Prompt mit Anweisung, Wissensdateien und Testfällen, der bei jeder Aufgabe dieselben Regeln mitbringt.

Im Kurs: Tag 4

KI-Kompetenz

Kenntnisse, um KI sachkundig einzusetzen und ihre Risiken zu kennen. Art. 4 AI Act verlangt Maßnahmen dafür, passend zu Rolle und Einsatz.

Im Kurs: Tag 4

Klickrate (CTR)

Klicks geteilt durch Einblendungen. Zeigt, wie viele eine Anzeige oder einen Link anklicken.

Im Kurs: Tag 19

Kommunikationsmix

Die Auswahl und Kombination der Instrumente wie Content, SEO, E-Mail, Social Media, Werbung, SEA, PR und Influencer.

Im Kurs: Tag 18

Kommunikationspolitik

Alle Entscheidungen darüber, wem man was, wo, in welchem Format und mit welchem Budget sagt. Das Promotion der 4P.

Im Kurs: Tag 18

Kontaktpunkt (Touchpoint)

Eine Stelle, an der jemand einem Angebot begegnet: markeneigen, partnereigen, kundeneigen oder sozial und extern.

Im Kurs: Tag 8

Kontextfenster

Die Menge an Text, die ein Sprachmodell auf einmal überblickt: Anweisung, Dokumente, bisheriges Gespräch und Antwort.

Im Kurs: Tag 3

Konversionsrate

Anteil der Menschen, die von einer Stufe des Funnels zur nächsten gehen, etwa von Besuch zu Anfrage.

Im Kurs: Tag 9

Konzentrierte Marktbearbeitung (Nische)

Ein Angebot für ein einziges Segment. Der typische Weg für kleine Firmen.

Im Kurs: Tag 7

Kosten pro Lead (CPL)

Kosten einer Maßnahme geteilt durch die gewonnenen Anfragen oder Kontakte.

Im Kurs: Tag 19

Kostenführerschaft

Strategie nach Porter: bei gleicher Qualität der günstigste Anbieter sein. Braucht Menge und Kostenvorteile.

Im Kurs: Tag 10

L

Lernplan

Ein Plan mit konkreten Handlungen und Daten für die Zeit nach dem Kurs, etwa für 7, 30 und 90 Tage.

Im Kurs: Tag 20

Lieferversprechen

Die zugesagte Lieferzeit, gerechnet aus Bearbeitung, Zustellung und Puffer. Gehört als Termin oder Frist auf die Seite.

Im Kurs: Tag 17

Likert-Skala

Antwortskala mit abgestuften Stufen, etwa von 1 „stimme gar nicht zu“ bis 5 „stimme voll zu“.

Im Kurs: Tag 5

Lockangebot

Werbung mit einem Angebot, für das nicht genug Ware da ist. Nach der schwarzen Liste des UWG unzulässig.

Im Kurs: Tag 16

LUCID

Das öffentliche Verpackungsregister der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Wer verpackte Ware erstmals bereitstellt, registriert sich dort vorher.

Im Kurs: Tag 13

M

Marke (Marketing und Recht)

Im Marketing das Bild eines Angebots im Kopf der Kundschaft. Im Recht ein Zeichen, das Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens unterscheidet (§ 3 MarkenG).

Im Kurs: Tag 11

Markenarchitektur

Wie die Namen eines Unternehmens zusammenhängen: Einzelmarken, Familienmarke, Dachmarke oder Endorsement.

Im Kurs: Tag 11

Markenidentität

Das Selbstbild einer Marke: wofür sie stehen will, mit Haltung, Werten und Versprechen. Legst du fest.

Im Kurs: Tag 11

Markenimage

Das Fremdbild einer Marke: wie andere sie sehen. Entsteht durch Erfahrung und lässt sich nur beeinflussen.

Im Kurs: Tag 11

Markenkern

Die innerste Schicht einer Marke: Versprechen, Beleg und Werte, die gleich bleiben, wenn sich Logo und Auftritt ändern.

Im Kurs: Tag 11

Markenregeln

Eine Seite für Menschen und KI-Werkzeuge mit Schreibweise, Ton, erlaubten und verbotenen Wörtern, Beispielsätzen und Version.

Im Kurs: Tag 11

Markenschutz

Rechtlicher Schutz eines Zeichens, durch Eintragung, Benutzung mit Verkehrsgeltung oder notorische Bekanntheit.

Im Kurs: Tag 11

Marketing

Alle Tätigkeiten, mit denen ein Angebot entwickelt, bekannt gemacht, zur Kundschaft gebracht und gegen einen Preis getauscht wird, so dass es Wert hat. Werbung ist nur ein Teil davon.

Im Kurs: Tag 1

Marketing-Automatisierung

Wiederkehrende Marketingaufgaben laufen nach Regeln von selbst, etwa Terminieren oder Willkommensmails. Die Freigabe bleibt beim Menschen.

Im Kurs: Tag 19

Marketingkonzept

Ein Dokument, das Analyse, Ziele, Strategie, Marketingmix, Umsetzung und Kontrolle für ein Angebot zusammenführt. Im Kurs dein Abschlussprojekt.

Im Kurs: Tag 1

Marketingmix

Die Kombination der Stellschrauben, mit denen du ein Angebot gestaltest. Sie müssen zusammenpassen, etwa ein teures Produkt mit passender Kommunikation.

Im Kurs: Tag 1

Marketingprozess

Die sechs Schritte Analyse, Ziele, Strategie, Mix, Umsetzung und Kontrolle. Die Kontrolle führt zurück zur nächsten Analyse.

Im Kurs: Tag 1

Marketingstrategie

Die Richtung, auf der ein Unternehmen seine Marketingziele erreichen will: wen es bedient, wodurch es sich abhebt, woher das Wachstum kommt und worauf es verzichtet.

Im Kurs: Tag 10

Marktanteil

Dein Umsatz oder Absatz geteilt durch das Marktvolumen, meist in Prozent.

Im Kurs: Tag 6

Marktbearbeitung

Wie viele Segmente du bedienst: undifferenziert alle gleich, differenziert mehrere mit eigenem Angebot, konzentriert nur eines.

Im Kurs: Tag 10

Marktdurchdringung

Mehr vom bestehenden Angebot im bestehenden Markt verkaufen. Der Wachstumsweg mit dem kleinsten Risiko.

Im Kurs: Tag 10

Marktentwicklung

Ein bestehendes Angebot in einem neuen Markt oder Segment anbieten.

Im Kurs: Tag 10

Marktforschung

Systematisches Sammeln und Auswerten von Informationen über Markt, Kundschaft und Wettbewerb, ausgehend von einer Entscheidung und einer Forschungsfrage.

Im Kurs: Tag 5

Marktplatz

Eine Plattform, auf der viele Anbieter verkaufen. Bringt Reichweite, kostet Provision, die Kundenbeziehung liegt im Kern bei der Plattform.

Im Kurs: Tag 17

Marktpotenzial

Die Obergrenze eines Marktes: der Umsatz, wenn alle kaufen würden, die theoretisch kaufen könnten.

Im Kurs: Tag 6

Marktsegmentierung

Aufteilen eines Markts in Gruppen, die ähnlich auf ein Angebot reagieren und sich von anderen unterscheiden.

Im Kurs: Tag 7

Marktvolumen

Der tatsächliche Umsatz oder Absatz aller Anbieter in einem Markt in einem Zeitraum.

Im Kurs: Tag 6

Meilenstein

Ein fester Punkt im Plan, an dem etwas fertig sein muss, etwa „Landingpage online“.

Im Kurs: Tag 19

Mitnahmeeffekt

Käufe während einer Aktion von Menschen, die auch ohne Rabatt gekauft hätten. Für sie ist der Rabatt verschenkt.

Im Kurs: Tag 16

Mockup

Eine Attrappe oder ein Bild davon, wie ein Produkt oder eine Verpackung aussehen würde. Ein Entwurf, kein Produktfoto.

Im Kurs: Tag 13

Moment der Wahrheit

Ein Augenblick, in dem sich entscheidet, ob jemand weitergeht: beim Informieren, beim Kauf oder bei der Nutzung.

Im Kurs: Tag 8

N

Net Promoter Score (NPS)

Anteil der Antworten 9 bis 10 minus Anteil 0 bis 6 auf die Frage, ob man ein Angebot weiterempfiehlt.

Im Kurs: Tag 14

Nizza-Klassifikation

Internationale Einteilung von Waren und Dienstleistungen in Klassen. Eine Marke gilt für die Klassen, für die sie angemeldet ist.

Im Kurs: Tag 11

Nutzensegmentierung

Segmentierung nach dem Nutzen, den Kundschaft sucht, etwa Genuss, Preis, Bequemlichkeit oder Herkunft.

Im Kurs: Tag 7

Nutzenversprechen

Was ein Angebot für die Aufgabe, den Ärger und den Gewinn der Zielgruppe leistet. Englisch Value Proposition.

Im Kurs: Tag 9

O

Omnichannel

Verbundene Kanäle mit einem Bestand, einem Kundenkonto und einem Preis, etwa online bestellen und im Laden zurückgeben.

Im Kurs: Tag 17

Owned Media

Kanäle, die dir gehören: Website, Newsletter-Liste, Blog. Du bestimmst alles, musst Reichweite aber erst aufbauen.

Im Kurs: Tag 1

P

Pain Point (Hindernis)

Was eine Person daran hindert, ihr Ziel zu erreichen, etwa fehlendes Wissen oder Unsicherheit beim Datenschutz.

Im Kurs: Tag 8

Penetrationsstrategie (Marktdurchdringung)

Niedrig starten, um schnell Menge und Bekanntheit zu gewinnen. Später zu erhöhen ist schwer.

Im Kurs: Tag 15

Persona

Eine erfundene Figur, die eine Gruppe aus dem Zielsegment vertritt. Steht auf Belegen: Ziel, Hindernis, Entscheidungsgrund, Informationsquellen, Einwand.

Im Kurs: Tag 8

Personenbezogene Daten

Alle Informationen über eine Person, die man direkt oder indirekt erkennen kann, etwa Name, Mailadresse, Kundennummer mit Historie oder Foto.

Im Kurs: Tag 2

Persönliche geistige Schöpfung

Voraussetzung für Urheberrechtsschutz: Ein Mensch hat das Werk mit eigenen kreativen Entscheidungen geschaffen (§ 2 Abs. 2 UrhG).

Im Kurs: Tag 2

PESTEL-Analyse

Umfeldanalyse in sechs Feldern: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Technik, Umwelt, Recht.

Im Kurs: Tag 6

Pflichtangaben

Angaben, die das Gesetz je nach Produktart auf der Packung verlangt, bei Lebensmitteln etwa Zutaten, Allergene und Füllmenge.

Im Kurs: Tag 13

Pilotphase

Ein begrenzter Test einer neuen Arbeitsweise, etwa eine Person, ein Kanal, vier Wochen, mit Messung vorher und nachher.

Im Kurs: Tag 4

Plan B

Eine vorbereitete Ausweichlösung, etwa Screenshots, falls bei einer Präsentation Technik oder Verbindung ausfallen.

Im Kurs: Tag 20

Portfolio-Analyse (BCG-Matrix)

Einordnung aller Angebote nach Marktwachstum und Marktanteil in Star, Cash Cow, Fragezeichen und Dog.

Im Kurs: Tag 12

Positionierung

Der Platz, den ein Angebot im Kopf der Zielgruppe im Vergleich zu den Alternativen einnehmen soll.

Im Kurs: Tag 9

PR (Öffentlichkeitsarbeit)

Arbeit mit Presse und Öffentlichkeit, etwa Pressemitteilungen. Ob berichtet wird, entscheidet die Redaktion.

Im Kurs: Tag 18

Pre-Mortem (Vorab-Autopsie)

Methode nach Gary Klein: Man stellt sich vor, die Strategie ist gescheitert, und sammelt die Gründe dafür.

Im Kurs: Tag 10

Preisdifferenzierung

Verschiedene Preise für dieselbe Leistung je nach Gruppe, Menge, Zeit oder Version.

Im Kurs: Tag 15

Preisermäßigung

Eine bekannt gegebene Senkung des Preises, etwa mit Streichpreis oder Prozentangabe.

Im Kurs: Tag 16

Preispolitik

Alle Entscheidungen über den Preis: Höhe, Modell, Strategie über die Zeit und korrekte Angabe.

Im Kurs: Tag 15

Pretest

Testlauf eines Fragebogens mit wenigen Menschen vor dem Versand, um unklare Fragen zu finden.

Im Kurs: Tag 5

Primärforschung

Eigene Erhebung neuer Daten für deine Frage, etwa Umfrage, Interview, Beobachtung oder Test.

Im Kurs: Tag 5

Primärquelle

Die Stelle, an der eine Zahl erhoben oder eine Regel veröffentlicht wird, etwa Destatis oder der Gesetzestext. Der beste Beleg.

Im Kurs: Tag 3

Produktdifferenzierung

Neben das bestehende Produkt treten weitere Varianten, etwa andere Größen oder Pakete.

Im Kurs: Tag 12

Produktelimination

Ein Produkt wird aus dem Sortiment genommen, nach Prüfung von Deckungsbeitrag, Verbund, Zusagen und Kundschaft.

Im Kurs: Tag 12

Produktentwicklung

Ein neues Angebot für die bestehende Kundschaft entwickeln.

Im Kurs: Tag 10

Produktinnovation

Ein neues Produkt oder eine neue Leistung kommt ins Sortiment.

Im Kurs: Tag 12

Produktlebenszyklus

Schema des Verlaufs von Umsatz und Gewinn eines Produkts: Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang.

Im Kurs: Tag 12

Produktpolitik

Alle Entscheidungen über das Angebot: was neu dazukommt, was geändert wird und was gestrichen wird.

Im Kurs: Tag 12

Produktvariation

Ein bestehendes Produkt wird verbessert, die neue Fassung ersetzt die alte.

Im Kurs: Tag 12

Projektsatz

Ein Satz, der sagt, wem ein Projekt hilft, welches Problem es löst, womit und worin es anders ist als die Alternative.

Im Kurs: Tag 20

Prompt

Die Anweisung an eine KI. Gute Prompts haben Rolle, Ziel, Kontext, Format, Beispiele und werden in Runden verbessert.

Im Kurs: Tag 3

Prompt-Baustein

Ein Teil eines Prompts mit eigener Aufgabe: Rolle, Ziel, Kontext, Format, Beispiele oder Iteration.

Im Kurs: Tag 3

Prompt-Bibliothek

Deine Sammlung getesteter Prompts mit Platzhaltern, Zweck und Prüfhinweis. Im Konzept Anhang A.2.

Im Kurs: Tag 3

Psychografische Merkmale

Einstellungen, Werte, Interessen und Lebensstil, etwa „Regionalität ist mir wichtiger als der Preis“.

Im Kurs: Tag 7

Puffer

Ein eingeplanter Spielraum an Geld oder Zeit für Unvorhergesehenes, etwa zehn Prozent.

Im Kurs: Tag 19

Q

Qualitative Forschung

Forschung mit Worten: warum und wie. Ergebnis sind Gründe, Zitate und Muster, nicht hochrechenbar.

Im Kurs: Tag 5

Quantitative Forschung

Forschung mit Zahlen: wie viele, wie oft, wie stark. Ergebnis sind Anteile und Mittelwerte.

Im Kurs: Tag 5

R

Rabatt

Ein Nachlass auf den Normalpreis, etwa als Prozent, Eurobetrag, Mengenaktion oder Code. Kostet immer Marge.

Im Kurs: Tag 16

Rabattstapelung

Mehrere Rabatte nacheinander. Sie multiplizieren sich: 25 % und 10 % ergeben 32,5 %, nicht 35 %.

Im Kurs: Tag 16

Reaktionszeit

Die Zeit bis zur ersten Antwort auf eine Anfrage. Ein Frühindikator für Servicequalität.

Im Kurs: Tag 14

Rechtsgrundlage

Der Grund, auf den du eine Datenverarbeitung stützt, etwa Einwilligung, Vertrag oder berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 DSGVO).

Im Kurs: Tag 2

Redaktionsplan

Liste aller Veröffentlichungen mit Tag, Kanal, Inhalt, Asset, Freigabetermin und Aufwand.

Im Kurs: Tag 19

Referenzpreis (niedrigster Preis der letzten 30 Tage)

Bei Preisermäßigungen für Ware gegenüber Verbrauchern der Preis, auf den sich die Ermäßigung bezieht (§ 11 PAngV).

Im Kurs: Tag 16

Repräsentativität

Eine Stichprobe bildet die Mischung der Grundgesamtheit ab, etwa nach Branche, Größe und Region. Nur dann lassen sich Ergebnisse übertragen.

Im Kurs: Tag 5

Retourenquote

Anteil der Bestellungen, die zurückgeschickt werden. Kostet mehr als den entgangenen Verkauf.

Im Kurs: Tag 17

S

Sättigungsgrad

Marktvolumen geteilt durch Marktpotenzial. Zeigt, wie weit ein Markt schon ausgeschöpft ist.

Im Kurs: Tag 6

Schatten-KI

KI-Werkzeuge, die im Unternehmen ohne Regeln und Wissen der Verantwortlichen genutzt werden, oft mit privaten Konten.

Im Kurs: Tag 4

Scoring-Modell

Bewertung von Ideen mit vorher festgelegten Kriterien, Gewichten und Punkten. Ergebnis ist eine Schätzung, kein Beweis.

Im Kurs: Tag 12

SEA (Suchmaschinenwerbung)

Bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen, als Anzeige gekennzeichnet, meist pro Klick abgerechnet.

Im Kurs: Tag 18

Segment

Eine Gruppe im Markt mit gemeinsamen Merkmalen und ähnlichem Kaufverhalten.

Im Kurs: Tag 7

Segmentierungskriterium

Ein Merkmal, nach dem du einen Markt aufteilst, etwa Region, Alter, Einstellung oder Kaufanlass.

Im Kurs: Tag 7

Sekundärforschung

Auswertung vorhandener Daten, die jemand anderes erhoben hat, etwa amtliche Statistik, Verbandsstudien oder Google Trends.

Im Kurs: Tag 5

Selbstkosten

Variable Kosten plus anteilige Fixkosten je Stück oder Stunde. Unter den Selbstkosten entsteht Verlust.

Im Kurs: Tag 15

Sentiment

Der Ton einer Äußerung: positiv, gemischt oder negativ. KI kann ihn zuordnen, Ironie erkennt sie nicht immer.

Im Kurs: Tag 6

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Inhalte und Technik so gestalten, dass eine Seite in den unbezahlten Suchergebnissen gefunden wird.

Im Kurs: Tag 18

Service Blueprint

Ablaufplan eines Service in Zeilen: Schritte der Kundschaft, Sichtbares, Dahinter und Technik, nach G. Lynn Shostack.

Im Kurs: Tag 14

Service-Versprechen

Drei Sätze, die der Kundschaft sagen, was sie erwarten darf: Erreichbarkeit, Antwortzeit, Wiedergutmachung.

Im Kurs: Tag 14

Servicepolitik

Alle Entscheidungen über Leistungen, die das Angebot begleiten: Beratung, Lieferung, Einrichtung, Support, Garantie, Reklamation.

Im Kurs: Tag 14

Skimming-Strategie (Abschöpfung)

Hoch starten und den Preis später senken. Passt bei Neuheit und Vorsprung.

Im Kurs: Tag 15

Skonto

Ein Nachlass für schnelle Zahlung einer Rechnung, etwa 2 % bei Zahlung in zehn Tagen. Vor allem im Geschäft mit Firmen.

Im Kurs: Tag 16

SMART-Ziel

Ein Ziel, das spezifisch, messbar, akzeptiert oder zugewiesen, realistisch und terminiert ist.

Im Kurs: Tag 9

Sortimentsbreite

Die Zahl der Produktlinien eines Anbieters.

Im Kurs: Tag 12

Sortimentstiefe

Die Zahl der Varianten innerhalb einer Produktlinie.

Im Kurs: Tag 12

Soziodemografische Merkmale

Messbare Eigenschaften von Personen wie Alter, Haushalt, Beruf, Einkommen und Bildung.

Im Kurs: Tag 7

Spätindikator

Eine Kennzahl, die das Ergebnis zeigt, wenn es schon eingetreten ist, etwa Aufträge oder Umsatz.

Im Kurs: Tag 9

Spitzenstellungswerbung

Werbung mit Aussagen wie „der Beste“ oder „Marktführer“. Muss belegbar sein, sonst kann sie irreführend sein.

Im Kurs: Tag 9

Sprachmodell (LLM)

Ein Programm, das mit großen Textmengen trainiert wurde und das nächste Stück Text vorhersagt. Beispiele: ChatGPT, Claude, Gemini.

Im Kurs: Tag 3

Staffelrabatt

Ein Rabatt, der mit der Menge steigt, etwa ab drei Packungen 5 % weniger.

Im Kurs: Tag 16

Stichprobe

Der Teil der Grundgesamtheit, den du tatsächlich befragst oder zählst.

Im Kurs: Tag 5

Substitut

Ein anderes Angebot, das dasselbe Bedürfnis erfüllt, etwa Kapselmaschine statt Röstkaffee. Indirekter Wettbewerb.

Im Kurs: Tag 6

Suggestivfrage

Eine Frage, die eine Antwort nahelegt, etwa durch wertende Wörter wie „hervorragend“.

Im Kurs: Tag 5

SWOT-Analyse

Vier Felder: Stärken und Schwächen (intern), Chancen und Risiken (extern). Jeder Punkt braucht einen Beleg oder heißt Annahme.

Im Kurs: Tag 6

Sycophancy

Die Neigung von Sprachmodellen, gefällig zu antworten und zuzustimmen. Macht synthetische Nutzer zu positiv.

Im Kurs: Tag 8

Synthetischer Nutzer

Eine KI, die eine Persona spielt und Fragen beantwortet. Gut zum Proben und für Hypothesen, kein Ersatz für echte Menschen.

Im Kurs: Tag 8

Systembeteiligung

Die Beteiligung an einem dualen System, das Verpackungen aus Privathaushalten einsammelt und verwertet. Kostet Gebühren nach Material und Masse.

Im Kurs: Tag 13

T

Temperatur

Einstellung für den Zufallsanteil bei der Wahl des nächsten Tokens. Höher heißt abwechslungsreicher, aber auch unzuverlässiger.

Im Kurs: Tag 3

Testfall

Eine Aufgabe mit vorher festgelegtem Ergebnis, mit der du prüfst, ob ein Assistent seine Regeln einhält.

Im Kurs: Tag 4

Token

Ein Textstück, mit dem ein Sprachmodell rechnet. Kurze Wörter sind oft ein Token, lange Wörter, Zahlen und Namen werden zerlegt.

Im Kurs: Tag 3

Tonalität

Wie eine Marke spricht, festgelegt als Regeln: förmlich oder locker, sachlich oder emotional, ernst oder humorvoll, zurückhaltend oder direkt.

Im Kurs: Tag 11

Top-down-Schätzung

Marktgröße von einer großen, belegten Zahl aus nach unten filtern, etwa Einwohner, davon Zielgruppe, davon Käufer.

Im Kurs: Tag 6

TOWS-Matrix

Kreuzt die SWOT: Stärken und Schwächen mit Chancen und Risiken. So entstehen Strategieoptionen.

Im Kurs: Tag 10

Trainingsdaten

Die Texte, aus denen ein Sprachmodell seine Muster gelernt hat. Es kann darin nicht nachschlagen.

Im Kurs: Tag 3

Transparenzpflicht (Art. 50 AI Act)

Pflicht, Menschen zu informieren, dass sie mit einem KI-System sprechen oder KI-erzeugte Inhalte sehen. Gilt seit 2. August 2026.

Im Kurs: Tag 14

Transportverpackung

Eine Verpackung, die Ware auf dem Weg schützt, etwa der Versandkarton mit Füllmaterial.

Im Kurs: Tag 13

Trend

Eine Entwicklung über längere Zeit, etwa steigendes Suchinteresse über Jahre. Abzugrenzen von Saison und einmaliger Spitze.

Im Kurs: Tag 6

Treueprogramm

Ein Rabatt mit Gedächtnis, der Wiederkauf belohnt: Stempelkarte, Punkte, Stufen oder Guthaben.

Im Kurs: Tag 16

U

Übergabe an Menschen

Der Schritt, in dem ein Bot an eine Person abgibt: erkennen, ankündigen mit Frist, zusammenfassen, übergeben, nachhalten.

Im Kurs: Tag 14

Umverpackung

Eine Verpackung, die mehrere Verkaufseinheiten bündelt oder präsentiert, etwa ein Geschenkkarton.

Im Kurs: Tag 13

Umweltaussage

Eine Aussage über Umweltvorteile eines Produkts oder einer Verpackung. Muss konkret und belegt sein, allgemeine Aussagen sind ohne Nachweis verboten.

Im Kurs: Tag 13

Urheberrecht

Schützt Werke, die eine persönliche geistige Schöpfung sind, etwa Texte, Fotos und Grafiken. Der Urheber entscheidet über die Nutzung.

Im Kurs: Tag 2

UTM-Parameter

Beschriftungen an einem Link wie utm_source, utm_medium und utm_campaign, die zeigen, woher ein Besuch kommt.

Im Kurs: Tag 18

UWG

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Es verbietet irreführende und getarnte Werbung und regelt Werbung per E-Mail und Telefon.

Im Kurs: Tag 2

V

Variable Kosten

Kosten, die mit jedem verkauften Stück anfallen, etwa Material, Verpackung, Versand und Zahlungsgebühren.

Im Kurs: Tag 15

Verhaltensbezogene Merkmale

Wie jemand kauft: Anlass, gesuchter Nutzen, Treue, Häufigkeit und Wert.

Im Kurs: Tag 7

Verkaufsverpackung

Die Verpackung, die beim Produkt bleibt und mit nach Hause geht, etwa der Beutel. Trägt Marke und Pflichtangaben.

Im Kurs: Tag 13

VerpackDG

Das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz. Begleitet seit 12. August 2026 die EU-Verpackungsverordnung in Deutschland und löst das bisherige Verpackungsgesetz ab.

Im Kurs: Tag 13

Verwechslungsgefahr

Gefahr, dass Menschen zwei Marken verwechseln, abhängig von der Ähnlichkeit der Zeichen und der Waren oder Dienstleistungen (§ 9 MarkenG).

Im Kurs: Tag 11

Vier-Augen-Prinzip

Wer einen Text schreibt oder erzeugt, gibt ihn nicht selbst frei. Allein heißt das: liegen lassen und später noch einmal prüfen.

Im Kurs: Tag 4

W

Wahrnehmungskarte

Grafik mit zwei Achsen, die der Zielgruppe wichtig sind, auf der Anbieter und Alternativen eingetragen werden.

Im Kurs: Tag 9

Wartestelle

Ein Schritt im Service, an dem die Kundschaft nicht weiß, was passiert. Ein Zwischenstand mit Frist hilft.

Im Kurs: Tag 14

Werbekennzeichnung

Hinweis wie „Werbung“ oder „Anzeige“, der kommerzielle Inhalte erkennbar macht, wenn sich der Zweck nicht aus den Umständen ergibt.

Im Kurs: Tag 2

Wettbewerbsanalyse

Systematischer Vergleich von Anbietern nach Angebot, Zielgruppe, Preis, Kanälen und Ton, mit öffentlichen Angaben.

Im Kurs: Tag 6

Widerrufsrecht

Das Recht von Verbraucherinnen und Verbrauchern, einen Fernabsatzvertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Grund zu widerrufen (§ 355 BGB), mit Ausnahmen.

Im Kurs: Tag 17

Wissensdatei

Eine Datei, aus der ein Assistent schöpfen darf, etwa Markenregeln, Angebotsbeschreibung oder Beispieltexte. Ohne Kundendaten.

Im Kurs: Tag 4

Wissensstichtag

Das Datum, bis zu dem die Trainingsdaten reichen. Was danach erschienen ist, kennt das Modell ohne Websuche nicht.

Im Kurs: Tag 3

Z

Zahlungsbereitschaft

Der höchste Preis, den eine Person für ein Angebot gerade noch zahlt. Wird mit Befragung oder Test ermittelt, nicht mit KI.

Im Kurs: Tag 15

Zeitbudget

Die Verteilung einer festen Redezeit auf die Teile einer Präsentation, etwa zehn Minuten auf fünf Teile.

Im Kurs: Tag 20

Zielgruppe

Die Menschen oder Firmen, die du mit einem Angebot ansprichst. Im Konzept dein Zielsegment mit messbarer Beschreibung.

Im Kurs: Tag 7

Zielhierarchie

Die Ebenen von Zielen: Unternehmensziel, Marketingziel, Ziele für einzelne Stellschrauben im Mix, Kampagnenziel.

Im Kurs: Tag 9

Zielkonflikt

Zwei Ziele bremsen sich, etwa mehr Anmeldungen durch Rabatt und weniger Gewinn je Verkauf. Muss benannt und entschieden werden.

Im Kurs: Tag 9

Zielsegment

Das Segment, das du zuerst bearbeitest, ausgewählt mit Bewertung und Begründung.

Im Kurs: Tag 7

Zugabe

Eine zusätzliche Ware oder Leistung zum Kauf, etwa ein Probierpäckchen. Kostet ihren Einkaufspreis.

Im Kurs: Tag 16

Wohin darf ich dich bringen?