n8n-Lernpfad · Präsentation · Teil 2
Dein erster eigener Workflow
Folien zum n8n-Lernpfad: dein erster eigener Workflow mit Beispieldaten in Edit Fields, einer Zusammenfassung per Expression und drei Testfällen.
Ein Kurs von Erik Lorenscheit, Gründer von hilfmirmal · Zuletzt aktualisiert am
Weiter mit den Pfeiltasten oder durch Wischen
1 / 19
Teil 2 · Dein erster eigener Workflow
Dein erster eigener Workflow
In Teil 1 hast du gesehen, was jeder Ablauf braucht: einen Start, Daten und eine Übergabe. Jetzt baust du selbst einen kleinen Ablauf in n8n: Er nimmt Beispieldaten auf und macht daraus eine lesbare Zusammenfassung. Fertig ist er, wenn du den Datenweg erklären und drei Fälle nachvollziehbar testen kannst.
- Manuell startenManual Trigger
- Anfrage aufnehmenEdit Fields
- Zusammenfassung bauenEdit Fields
hilfmirmal.de · n8n-Lernpfad
Erklärung zur Folie
Drei Stichworte tragen diesen Teil: ein eigener Workflow, erfundene Daten und ein kontrollierter Test. Eigener Workflow heißt: Du übst in einem neuen, leeren Workflow, nicht in einem, der schon etwas Echtes tut. So machst du nichts kaputt. Erfundene Daten heißt: Muster GmbH statt echter Kundschaft. Kontrollierter Test heißt: Du weißt vorher, was rauskommen soll, und prüfst es danach.
Dafür brauchst du kein Publish, keinen Zeitplan und keinen Versand. Alles läuft auf Knopfdruck.
Vier Stellen in n8n, die du gleich brauchst
| Stelle | Wofür |
|---|---|
| Canvas | die Arbeitsfläche in der Mitte, hier liegen die Nodes |
| Node-Suche | Plus oben rechts, Plus am Node-Ausgang oder Taste N (bis n8n 2.10 Tab), dann tippen |
| Verbindung | vom Ausgang rechts zum Eingang links des nächsten Nodes |
| Ausführung | Execute step im Node, Execute workflow unten, alte Läufe unter Executions |
Lektion 7 im Lernpfad zeigt den Bildschirm zum Anklicken.
Erklärung zur Folie
Mehr musst du für diesen Teil nicht kennen. Den Canvas, auf dem du baust. Die Suche, über die jeder neue Node kommt. Seit n8n 2.11 öffnet sie die Taste N, davor war es Tab. Die Verbindungen, über die Daten von links nach rechts wandern. Und die Ausführung: Execute step lässt den geöffneten Node mit den Daten davor laufen. Fehlen davor noch Daten, laufen die Nodes davor mit. Execute workflow lässt die ganze Kette laufen. Jeder Lauf landet im Reiter Executions, dort kannst du ihn später noch einmal ansehen.
Dein Übungsplatz: ein eigener Workflow
- Noch kein n8n? Lektion 17 im Lernpfad zeigt Cloud und eigene Installation.
- Neu anlegen: Overview, dann Create Workflow oben rechts.
- Gleich benennen: oben links auf „My workflow“ klicken, etwa „Übung Anfrage zusammenfassen“.
- Was schon funktioniert, änderst du nur in einer Kopie: Drei-Punkte-Menü, Duplicate.
- Erster Node: großes Plus Add first step, dann „Trigger manually“.
- Er heißt zuerst „When clicking ‘Execute workflow’“. Markier ihn und benenn ihn mit F2 in „Manuell starten“ um.
Merk dir
Doppelklick auf einen Node: links Input, in der Mitte die Einstellungen, rechts Output. Dort liest du alles ab.
Erklärung zur Folie
Du brauchst einen Zugang zu n8n, in dem du selbst Workflows anlegen und ausführen kannst. Noch keinen? Lektion 17 im Lernpfad vergleicht die n8n Cloud mit einer eigenen Installation und zeigt Schritt für Schritt, wie du n8n mit Docker auf deinem Rechner startest. Im Lernpfad ist sie zuerst ausgeblendet: Klick auf den Schalter „Fortgeschritten“, dann erscheinen die Lektionen 10 bis 17.
Der Name ist keine Nebensache. „Übung Anfrage zusammenfassen“ findest du später wieder, „My workflow 7“ nicht. Dasselbe gilt für Nodes: „Manuell starten“ sagt mehr als der lange Standardname, und so sieht dein Canvas aus wie die Kette auf den Folien. F2 benennt den Node um, den du zuletzt markiert hast. Auf vielen Mac-Tastaturen drückst du dafür fn und F2. Und wenn du an einem Workflow weiterbaust, der schon funktioniert, arbeite in einer Kopie. Dann bleibt das Original als Referenz, falls du dich verbaust.
Beispieldaten aufnehmen: drei Felder
| Feld | Typ | Wert |
|---|---|---|
kunde |
String | Muster GmbH |
anliegen |
String | Bitte Rückruf vereinbaren |
prioritaet |
String | normal |
- Nach dem Manual Trigger: Plus am Ausgang, Suche „Edit Fields“, dann Edit Fields (Set).
- Mit F2 umbenennen in „Anfrage aufnehmen“, drei Felder mit Add Field, alle Fixed.
- Execute step, dann rechts die tatsächliche Ausgabe lesen.
Achtung
Ältere n8n-Versionen nennen Edit Fields noch Set.
Erklärung zur Folie
Die Daten sind erfunden, und das ist Absicht. Muster GmbH gibt es nicht, also passiert nichts, wenn du dich vertippst oder ein Bildschirmfoto teilst. Gewöhn dir das an: erst mit Beispieldaten bauen, echte Daten erst, wenn die Kette steht.
Feldnamen schreibst du am besten klein und ohne Umlaute, also prioritaet statt „Priorität“. Groß- und Kleinschreibung zählt: Kunde ist ein anderes Feld als kunde. Und lies nach dem Ausführen wirklich rechts nach, statt anzunehmen, dass es geklappt hat.
Ein Item mit drei Feldern
[
{
"kunde": "Muster GmbH",
"anliegen": "Bitte Rückruf vereinbaren",
"prioritaet": "normal"
}
]
- Output in der Ansicht JSON: Die eckige Klammer außen ist die Liste der Items.
- Probier es:
kundeauf „Beispiel AG“ ändern, Execute step, Output lesen.
Merk dir
Nur ein neuer Lauf beweist eine Änderung. Ein altes Ergebnis oder ein altes Bildschirmfoto nicht.
Erklärung zur Folie
Ein Item ist ein Datensatz. n8n reicht es von Node zu Node weiter, und jeder Node bekommt nur das, was am Ausgang des vorigen steht. Zwischen zwei Nodes fließt dabei immer eine Liste von Items, darum setzt n8n die eckige Klammer außen herum, auch wenn nur ein Item darin steht. Hier ist es genau eins, mit drei benannten Werten. Die Ansicht Table zeigt dasselbe als eine Zeile.
Die Übung mit dem Kundennamen klingt banal, sie trainiert aber den wichtigsten Reflex: ändern, neu ausführen, nachsehen. Steht rechts noch „Muster GmbH“, hast du entweder nicht neu ausgeführt oder im falschen Node geändert.
Speichern ist nicht Veröffentlichen
Speichern
Sichert deinen Stand als Entwurf. Neuere n8n-Versionen tun das selbst, sonst Save oben rechts oder Cmd+S, unter Windows Strg+S. Der Workflow läuft danach trotzdem nur, wenn du klickst.
Publish
Schaltet den Workflow scharf. Ein Zeitplan, ein Webhook oder ein Formular startet ihn dann von allein. Nach jeder Änderung neu veröffentlichen.
Merk dir
Für eine Übung mit Manual Trigger brauchst du Publish nicht.
Erklärung zur Folie
Zwei Schritte, zwei ganz verschiedene Folgen. Speichern sichert nur deinen Entwurf. Neuere n8n-Versionen machen das beim Bearbeiten nach wenigen Sekunden von selbst, dann gibt es keinen Save-Knopf. Ältere Versionen und selbst betriebene Instanzen mit abgeschaltetem automatischem Speichern haben oben rechts Save. Welche Version du hast, zeigt Help, About n8n.
Publish dagegen heißt: Dieser Stand darf jetzt wirklich arbeiten, auch wenn du nicht hinschaust. Was du danach änderst, bleibt Entwurf, bis du wieder veröffentlichst. Die Unterscheidung bleibt in jeder Version: sichern ist das eine, scharf schalten das andere.
Die Zusammenfassung: Felder aus dem Node davor
{{ $json.kunde }}: {{ $json.anliegen }}
| Feld | Schalter | Wert |
|---|---|---|
zusammenfassung |
Expression | die Zeile oben |
status |
Fixed | bereit zur Prüfung |
- Zweites Edit Fields, Name „Zusammenfassung bauen“.
- Am einfachsten:
kundeaus dem Input links ins Wertfeld ziehen. n8n schreibt die Expression selbst. - Erwartetes Ergebnis: „Muster GmbH: Bitte Rückruf vereinbaren“.
Erklärung zur Folie
Das ist Mapping: Ein Feld von hier landet in einem Feld dort. $json ist das Item, das gerade aus dem Node davor hereinkommt, dahinter steht der Feldname. Ziehst du ein Feld mit der Maus herüber, schreibt n8n die Expression je nach Version als $json. oder mit dem Node-Namen davor. Direkt hinter „Anfrage aufnehmen“ funktioniert beides.
Unter dem Feld zeigt n8n das Ergebnis mit echten Daten. Steht dort [undefined], stimmt ein Feldname nicht. Ein falscher Node-Name ergibt dagegen eine Fehlermeldung. Mehr zum Zusammenklicken im Expression-Baukasten, die Grundlagen in Lektion 5.
Felder erhalten: Include Other Input Fields
Schalter aus
Rechts stehen nur die zwei neuen Felder. kunde, anliegen und prioritaet fehlen.
Schalter an
Rechts stehen alle fünf Felder: die drei aus dem Eingang und die zwei neuen.
Achtung
Brauchst du prioritaet am Ende, muss das Feld ausdrücklich mitkommen: Schalter an oder als eigenes Feld setzen.
Erklärung zur Folie
Entscheide das bewusst, nicht zufällig. Manchmal willst du am Ende nur das Ergebnis, dann bleibt der Schalter aus. Meistens brauchen spätere Schritte aber noch die ursprünglichen Felder, etwa die Priorität, um zu entscheiden, wie dringend der Rückruf ist.
Eine gute Übung: Schreib dir auf, welche Felder im letzten Node noch da sind und welche nur in früheren Schritten existieren. Die Wissensbox zeigt die Falle mit den Feldern als kleine Animation.
Woran du ein echtes Mapping erkennst
Fest eingetippter Text ist kein Mapping. Ändert sich der Eingang, muss sich das Ergebnis mitändern.
Probier es: kunde auf „Beispiel AG“ setzen, Execute workflow, Zusammenfassung lesen.
Erklärung zur Folie
Der häufigste Schummel am Anfang passiert unabsichtlich: Du tippst „Muster GmbH: Bitte Rückruf vereinbaren“ einfach als festen Text ins Feld. Der Lauf ist grün, das Ergebnis sieht richtig aus, und trotzdem ist nichts verbunden. Das merkst du erst, wenn sich der Eingang ändert. Darum gehört dieser Test immer dazu: anderen Kunden eintragen, neu ausführen, und die Zusammenfassung muss folgen.
Zum Nachbauen: Anfrage zusammenfassen
- Manuell startenManual Trigger
- Anfrage aufnehmenEdit Fields
- Zusammenfassung bauenEdit Fields
- Drei Nodes, erfundene Daten, keine Zugangsdaten.
- Nach jedem Node: Execute step, Output lesen. Erst dann der nächste.
- Im letzten Node:
zusammenfassungundstatus, je nach Schalter auch die drei Eingangsfelder.
Merk dir
Bauen, Daten prüfen, aufschreiben: drei Blicke, nacheinander.
Erklärung zur Folie
Eine Sticky Note gehört dazu: Rechtsklick auf den Canvas, „Add sticky note“, oder Shift+S. Darin zwei Sätze: Was tut der Workflow, und wie testest du ihn. Dann speichern.
Trenn die drei Blicke bewusst. Beim Bauen denkst du an Klicks. Beim Prüfen nur an die Daten: Stimmt jedes Feld rechts? Beim Aufschreiben nur an die Nachvollziehbarkeit: Könnte jemand anderes das nachbauen?
Drei Testfälle, Erwartung zuerst
| Fall | Eingabe | Erwartung, vorher aufgeschrieben |
|---|---|---|
| Standardfall | Muster GmbH, Bitte Rückruf vereinbaren | „Muster GmbH: Bitte Rückruf vereinbaren“ |
| anderer Kunde | Beispiel AG, gleiches Anliegen | „Beispiel AG: Bitte Rückruf vereinbaren“ |
| leeres Anliegen | Muster GmbH, anliegen leer |
Lauf grün, Zusammenfassung unvollständig |
- Erst die Erwartung, dann der Lauf, dann der Vergleich.
- Jeden Fall einzeln ausführen und das Ergebnis notieren.
Erklärung zur Folie
Warum die Erwartung zuerst? Weil du sonst das Ergebnis liest und dir einredest, dass es so gemeint war. Schreib vorher hin, was rauskommen soll, Wort für Wort.
Der dritte Fall ist der spannende. Dein Workflow prüft noch nicht, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind. Also erwartest du ehrlich: Der Lauf geht durch, die Zusammenfassung ist unvollständig. Du testest, was der Workflow wirklich tut, nicht was er tun sollte.
Der dritte Fall: grün und trotzdem unvollständig
Eingang: "anliegen": ""
Ergebnis: "zusammenfassung": "Muster GmbH: "
- Kein Node wird rot. Der Lauf meldet Erfolg.
- Die Zusammenfassung ist trotzdem unbrauchbar: Niemand weiß, worum es geht.
Achtung
Technisch ausgeführt heißt nicht fachlich richtig. Den Inhalt prüfst du selbst.
Erklärung zur Folie
Das ist der Merksatz aus dem Lernpfad, jetzt an deinem eigenen Workflow: Ein grüner Node heißt nur, dass der Schritt technisch durchgelaufen ist. n8n kann nicht wissen, dass ein leeres Anliegen für dich ein Problem ist. Das musst du ihm sagen, mit einer Prüfung.
Eine solche Prüfung baust du später mit If: Anliegen leer, ja oder nein. Wie If einen Workflow in zwei Wege teilt, zeigt Lektion 12 im Lernpfad, ebenfalls unter „Fortgeschritten“. Für jetzt reicht es, die Lücke zu sehen und aufzuschreiben. Das Fehlerlabor trainiert genau diesen Blick.
Ein Testprotokoll, das ehrlich bleibt
| Fall | Erwartung | Beobachtung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Standardfall | vollständiger Satz | wie erwartet | in Ordnung |
| anderer Kunde | Beispiel AG im Satz | wie erwartet | in Ordnung |
| leeres Anliegen | unvollständig | Satz ohne Anliegen | fachlich unvollständig |
Der Bericht zu Fall 3 darf so lauten: technisch ausgeführt, fachlich unvollständig; Eingabeprüfung fehlt.
Merk dir
Beobachtung und Verbesserung trennen. Die Lücke bleibt im Protokoll stehen, auch wenn du sie später behebst.
Erklärung zur Folie
Vier Spalten reichen. Die Erwartung schreibst du vor dem Lauf, die Beobachtung danach, und zwar das, was wirklich rechts im Output stand. Die Bewertung ist dein Urteil.
Ein Satz wie „technisch ausgeführt, fachlich unvollständig; Eingabeprüfung fehlt“ ist kein Eingeständnis, sondern ein guter Testbericht. Er sagt genau, was geht, was nicht und was als Nächstes kommt. Willst du eine Verbesserung festhalten, schreib sie in eine neue Zeile, statt die alte Beobachtung zu überschreiben.
Dein Mini-Projekt: klein und erklärbar
- Eine eigene kleine Anfrage mit erfundenen Daten, etwa ein Terminwunsch oder eine Frage zur Rechnung.
- Drei Nodes: Manual Trigger und zwei Edit Fields.
- Mindestens zwei Felder, die sich aus dem Eingang berechnen.
- Drei Testfälle, Erwartung vorher aufgeschrieben.
- Für mehr: eine einfache Prüfung auf leere Felder oder ein Formular mit Pflichtfeldern davor.
Merk dir
Ein kleiner Ablauf, den du ganz erklären kannst, bringt mehr als ein großer, den du nur importiert hast.
Erklärung zur Folie
Schreib vor dem Bauen zwei Dinge auf: dein Mini-Projekt in einem Satz und deinen dritten Testfall, also den, der wahrscheinlich schiefgeht. Wer den schwierigen Fall vorher benennt, baut anders.
Das Formular ist eine Erweiterung, keine Voraussetzung. Der Trigger dafür heißt im Menü „On form submission“. Mehr Ideen für erste Flows aus dem Alltag findest du in Lektion 9.
Festhalten und weitergeben
- Ein Bildschirmfoto der Kette mit allen Verbindungen.
- Der Output des Standardfalls.
- Dein Testprotokoll mit drei Fällen.
- Drei Sätze zum Datenweg: Was startet, was wird übernommen, wo ist die Grenze?
Achtung
Gibst du den Workflow als Datei weiter, dürfen keine Zugangsschlüssel und keine echten personenbezogenen Daten darin stehen.
Erklärung zur Folie
Diese vier Dinge machen aus einem Workflow, der bei dir läuft, einen, den jemand anderes verstehen und prüfen kann. Das nützt auch dir selbst: In ein paar Monaten bist du die andere Person.
Zugänge gehören in Credentials, nie in ein Textfeld (Lektion 4). Und bevor du einen Workflow teilst, prüf jedes Feld auf echte Namen, Adressen und Telefonnummern. Der Übergabe-Checker fragt die wichtigsten Punkte einer Übergabe ab und baut dir einen Bogen zum Kopieren.
Dein Auftrag
- Minimalworkflow bauen: Manual Trigger, „Anfrage aufnehmen“, „Zusammenfassung bauen“. Nach jedem Node den Output prüfen.
- Drei Fälle testen: Standardfall, anderer Kunde, leeres Anliegen. Erwartung, Beobachtung, Bewertung notieren.
- Eigene Variante: dein Mini-Projekt mit erfundenen Daten. Dann einen Eingang ändern, an den du beim Bauen nicht gedacht hast.
- Sichern und erklären: speichern, Bildschirmfoto, Testtabelle. Erklär in eigenen Worten Start, Mapping und eine Grenze.
Erklärung zur Folie
Schritt drei testet deine eigenen Annahmen, und dafür brauchst du Abstand. Lass den Workflow einen Tag liegen und ändere dann ein Feld, ohne vorher nachzuschauen. Prüf, ob alle Werte, die du brauchst, bis zum Ergebnis erhalten bleiben.
Willst du weiter üben? Denk dir einen Grenzfall aus, den deine drei Tests nicht abdecken, etwa einen sehr langen Kundennamen oder eine Priorität, die es nicht gibt. Prüf die Wirkung und notier, ob du etwas ändern musst.
Die Wörter aus diesem Teil
| Wort | Bedeutung |
|---|---|
| Canvas | die Arbeitsfläche, auf der du Nodes anordnest und verbindest |
| Item | ein Datensatz, den n8n von Node zu Node weitergibt |
| Expression | ein Wert, den n8n beim Lauf aus Daten berechnet |
| Execution | ein konkreter Lauf des Workflows |
| Testfall | festgelegte Eingabe mit vorher beschriebener Erwartung |
| Eingabeprüfung | Prüfung, ob die Daten vollständig und gültig sind, bevor der Workflow mit ihnen arbeitet |
| Publish | einen Stand für die echte, automatische Ausführung freigeben |
| Minimalworkflow | die kleinste Kette, die das Ziel schon erfüllt |
Erklärung zur Folie
Mit diesen acht Wörtern beschreibst du alles, was du in diesem Teil gebaut und getestet hast. Wenn du eins davon nicht in einem Satz erklären kannst, geh zur passenden Folie zurück.
Was bleibt hängen?
Was macht die Ausgabe dynamisch?
Antwort
Die Expression nimmt die aktuellen Eingangsfelder statt fest eingetipptem Beispieltext. Ändert sich der Eingang, ändert sich das Ergebnis.
Heißt ein grüner Lauf, dass das Ergebnis stimmt?
Antwort
Nein. Grün heißt technisch ausgeführt. Inhalt, Vollständigkeit und Wirkung prüfst du zusätzlich.
Warum fehlt
prioritaetim letzten Node?Antwort
Weil Include Other Input Fields aus ist. Dann gibt Edit Fields nur die neu gesetzten Felder aus.
Musst du deinen Übungsworkflow veröffentlichen?
Antwort
Nein. Ein Workflow mit Manual Trigger läuft auf Knopfdruck. Für den kontrollierten Test reicht Execute workflow.
Erklärung zur Folie
Beantworte die Fragen zuerst für dich, dann klapp die Antworten auf. Hakt eine Antwort, geh zur passenden Folie zurück. In Teil 3 baust du zwei weitere Workflows, einer davon holt das Wetter aus dem Internet und entscheidet mit If.
Weiter im Kurs
- LernpfadLektionen zum Nachklicken3 · Aktion und Node5 · Mapping und Datentypen7 · Das n8n-Menü8 · Nodes ausfüllen9 · Erste eigene Flows
- Übung 4Übergabe-Checker
- Expression-BaukastenKurze Lektion: Expressions in fünf Schritten
- WissensboxDie wichtigsten Dinge, in Bewegung
- Nächster TeilTeil 3: Erste Automatisierung
ErikDu willst mehr als Selbstlernen? Dann lernst du n8n mit mir 1:1. Auf Anfrage bringe ich es auch Unternehmerinnen, Unternehmern und ganzen Teams bei. Erzähl mir im Erstgespräch, was du vorhast.
15 Minuten mit Erik