Genau für diesen Moment ist der Klick-Prototyp da. Drei, vier HTML-Seiten, die aussehen wie das fertige Produkt — aber ohne Programm dahinter. Die Hebamme kann klicken, und nach zehn Minuten weiß sie, ob das ihren Alltag trifft oder am Thema vorbeigeht. Ohne dass irgendjemand bisher eine Zeile Code geschrieben hat.
Bildschirm 1 — Übersicht der nächsten Termine
→ EIN KLICK FÜHRT ZU BILDSCHIRM 2
Bildschirm 2 — Eintrag-Formular
→ „SPEICHERN" FÜHRT ZU BILDSCHIRM 3
Bildschirm 3 — Klappt!
Klappt!
Der Termin steht im Kalender. Frau Albers bekommt einen Tag vorher eine Erinnerung per SMS.
Zurück zur ÜbersichtWas bringt das eigentlich?
Die Hebamme klickt zwanzig Minuten durch den Prototypen und sagt am Ende drei Sätze, die zwanzigtausend Euro Entwicklung erspart hätten, wenn sie schon vorher gefallen wären:
- „Die SMS-Erinnerung ist toll. Aber kann das auch eine WhatsApp werden?"
- „Ich brauche zwingend eine Spalte für die Krankenkasse. Sonst kann ich die GKV-Abrechnung nicht erstellen."
- „Wenn die Frau einen Termin verlegt — wie merkt mein Kalender das? Mein Mann hat den auch dabei."
Das sind keine Spielereien, das sind Kernanforderungen. Ohne den Prototypen wären sie erst nach der Entwicklung aufgetaucht — und dann wäre es viel zu spät. Wer vorher misst, baut nicht zweimal.