So sähe die Markdown-Antwort aus
## Drei Wege
A — Bleiben. Vorteile: kein Aufwand. Nachteile: kostet Nerven.
B — Wechseln. Vorteile: moderner. Nachteile: Migration, Schulung, Geld.
C — Anpassen. Vorteile: kleines Risiko. Nachteile: ggf. nur Pflaster.
Eine kleine, klickbare Karte mit drei Pfaden, jeweils einer Folgefrage, einer groben Kosten- und Zeitangabe, und am Ende einer Empfehlung. Dauert genauso lang im Lesen — bleibt aber im Kopf, weil man sieht, was wovon abhängt.
Die HTML-Antwort, ausgeklappt
Ausgangsfrage: Lohnt sich der Wechsel der Auftragsverwaltung, oder bleiben wir bei dem, was wir haben?
Warum Variante B? Weil eine Migration auf ein neues System (Variante C) zwar reizvoll klingt, aber bei drei Personen mit vollem Tagesgeschäft leicht zur Daueraufgabe wird. Erst die drei größten Schmerzpunkte (Vorlagen-Chaos, keine automatischen Erinnerungen, doppelte Eingabe) gezielt fixen — und in einem halben Jahr wieder draufschauen. Wer zuerst auf den Spatz zielt, trifft auch noch den Bus, der drei Wochen später vorbeikommt.
Was bringt das eigentlich?
Das Schöne an dieser Form ist nicht die KI-Magie — es ist, dass die Antwort ein Artefakt wird. Etwas, das man als PNG in den Team-Chat schmeißen kann. Etwas, das die Mitarbeiter ohne langen Vortrag verstehen. Und vor allem etwas, das man drei Monate später wieder hervorholt und einordnen kann: „Ach ja, wir hatten Variante B gewählt, weil …"
Genau das schafft Markdown nicht. Markdown verschwindet. Eine kleine HTML-Entscheidungskarte überlebt — und genau dafür ist sie da.